Bereits im 18. Jahrhundert gab es Überlegungen für den Bau eines Kanals durch die oldenburgischen Moore, der die Ems mit der Hunte verbinden sollte. Hintergrund war das Interesse des Großherzogtums Oldenburg, die damals zu Oldenburg gehörenden Unterweserhäfen Brake und Elsfleth usw. mit der Ems und der Nordseehäfen zu verbinden. Am 1. Oktober 1893 war der “Hunte-Ems-Kanal“, der Vorgänger des Küstenkanals durchgängig schiffbar. Die an den Kanalufern zum treideln der Treckschuten gebauten Leinpfade entwickelten sich zu Verkehrswegen wie z.B. die Südmoslesfehner Straße Am Kanal.

Alte Klinkerstraße längs des Küstenkanals in Südmoslesfehn. Auf dem Bild erkennbar: Das Kanalbett vor dem Ausbaus des Küstenkanals, der Turm der Marienkirche rechts und links die alte Schule in Nordmoslesfehn – heute das Oldenburger Tierheim.

Mit der Entwicklung der Montanindustrie im Ruhrgebiet wurde es sinnvoll die Verbindung zum Dortmund-Ems-Kanal abzukürzen.

Stichworte: Küstenkanal mündet in das bis in den Oldenburger Hafen vom Gezeitenstrom gebildete Ästuar der Hunte