20 Jahre MokiBerg

Der Ortsverein Südmoslesfehn bedankt sich bei allen, die diese Veranstaltung mit organisiert haben, sowie bei allen Helfern die dazu beigetragen haben, dass dadurch ein Megafest veranstaltet wurde!

Im Namen des Ortsvereins

Arnold von der Pütten

Am 28.06.2026 fand bei Sonnenschein und schönsten Wetter das Sommerfest zur 20-Jahrfeier des Mokibergs auf dem Dorfspielplatz in Südmoslesfehn statt. Eingeladen wurde zum Bürgerfrühstück, einem geselligen Zusammensein und zum Spiel ohne Grenzen, um das Jubiläum des Dorfspielplatzes zu feiern.

Hintergrundinformationen:
Im Jahre 2006 wurde der Spielplatz Mokiberg in Südmoslesfehn eröffnet. Vor der Eröffnung wurde der Spielplatz von der Gemeinde, dem Ortsverein und vielen weiteren Beteiligten bereits ein Jahr zuvor im Jahr 2005 geplant. Damals hatte die Gemeinde Wadenburg vor, südlich der Diedrich-Dannemann-Straße einen konventionellen Spielplatz in der Größe von 360 Quadratmetern zu bauen. Gedacht war, das der Spielplatz eine Rutsche, eine Schaukel und eine Sandkiste bekommt. Die war im damaligen Bebauungsplan so festgelegt worden. Als Standort sollten entweder ein Platz unter der Hochspannungsleitung am östlichen Ende des Ortes kurz vorm Querkanal oder vor dem Regenrückhaltebecken dienen.

Aufgrund der gering geplanten Größe und den unglücklich gewählten Plätzen gab es einen großen Bürgerwiderstand. Die Dorfbewohner wollten stattdessen einen zentralen Ort für Jung und Alt, für Groß und klein. Einen Platz für ein Miteinander und viel Raum zum Herumstromern und im freien Spielen. Einen Treffpunkt für alle.

Mit viel Engament und Ehrgeiz setzen sich Antonia Meistermann und Werner Albrecht dafür ein, einen geeigneten Platz zu finden, auf die Gemeinde zuzugehen und alle für die Planung notwendigen Parteien an einen Tisch zu bringen. In Rahmen dieser Arbeit legten sie mit den Beteilgten die Wünsche der Dorfbewohner vor und planten die Finanzierung des Spielplatzes.

Auch die ehemalige Bürgermeisterin Martina Noske trug zum Bau bei. Durch ihre unbürokratisch und zupackende Art gesorgt sie dafür, dem Wasserschifffahrtsamt den ungenutzten Moorwald, der hier früher auf dem heutigen Gelände stand, abzukaufen und dem Dorf für ihren Platz zur Verfügung zu stellen.

Aber auch von den Dorfbewohnern kam viel Hilfe. So brachten sich Karin und Volker Gnodtke tatkräftig bei den Arbeiten mit ein. Sie kümmerten sich um die Kontakte zu Handwerkern, holten Angebote ein, installierten die ganze technische Infrastruktur wie Strom, Beleuchtung und Wasser. Des weitern kümmerten sich sich um den Holzverkauf, mit dessen Erlös der Bau und die Geräte finanziert wurden. Aber auch Ute und Werner Gnodtke steckten viel Arbeit in den Spielplatz. Sie aktivierten die vielen Dorfhelfer und organisierten unermütlich Arbeitseinsätze. Zusätzlkich planten und setzten sie den Bau der großen Grillhütte.

Aus einem Namensgebungswettbewerb des Ortsvereins heraus wurde der Name “Mokiberg” als Names des Spielpaltzes gewählt. Rieke König hatte den Namensvorschlag eingereich. Dieser beruht auf der Zusammensetzuing “Moslesfehner Kinderberg”.

Das Bürgerfrühstück:
Das Fest begann um 9:30 Uhr mit einem Bürgerfrühstück. An 13 Tischen nahmen über 100 angemeldeten Gäste gruppenweise Platz. Die Gäste deckten ihre Tische selber ein, dekorierten diese nach eigenen Wünschen und genossen bei schönem Wetter ein Sonntagsfrühstück auf dem Spielplatz. Das Frühstück brachten sie selber mit. Kaffee, Tee und Säfte wurden vom Ortsverein gestellt. Während des Frühstücks hatten die Gäste Zeit, dass essen zu genießen, sich auszutauschen und neue Dorfbewohner kennenzulernen. Nach dem Frühstück wurde der Tisch mit der schönsten Dekoration geehrt. Auch der Tisch mit den kreativsten Idee erhielt einen Preis.

Spielangebote für Kinder
Um das Fest für die Kinder interessant und abwechslungsreich zu gestalten wurden einiges geboten. In einer Hüpfburg konnten die Kinder ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen. Die Treffsicherheit beim Fussball über und zu zeigen bestand an einer Torwand. Mit Schminke dienten zum Hübsch machen. Neben diesen Spielstationen konnten sich die Kinder auch auf dem gesamten Spielplatz austoben, herumtollen und spielen.

Offizeller Teil
In seiner Rede begrüßte Holger Lebéus als Leiter der Dorfspielplatzgruppe vom Ortsverein alle Besucher. Er gind auf die Entstehungsgeschichte der Spielplatzes ein und richtet seine Worte an die Ehrengäste, die sich in der Vergangeheit für den Bau des Spielplatzes stark gemacht hatten. Zudem dankte er den vielen Helfern und der Feuerwehr aus Achternmeer für die tatkräftige Unterstützung.

Spiel ohne Grenzen
Als Highlight des Festes stellten sich vier Mannschaften untersiedlichen Alters einem Wettkampf. Auf einer großen Planen mussten sie auf nassen Untergrund in unterschiedlichen Spielen händisches Geschick, sportliches Können und Teamgeist unter Beweis stellen. Es galten Aufgaben wie das Befüllen von Wassereimern mit Bechern, eine Schnick-Schanck-Schnuck-Challenge, die Reise nach Jerusalem und das Überwinden der Planen im Liegen und Krabbeln zu überwinden. Auch das Überwinden eines Parcours mit verbundenen Augen unter Anleitung der Teammitgleidern stand zur Aufgabe.

Bericht von Ralf Schliephake